Handy Akkus

Wir laufen heute alle mit einem Handy in der Tasche herum und möchten rund um die Uhr erreichbar sein. Dafür sollten wir auf die passende Akkuleistung und den Ladezustand achten. Nichts ist schließlich schlimmer, als nachher mit einem kaputten Auto auf der Straße zu stehen und trotz Handy in der Tasche nicht telefonieren zu können.

Der Handyakku ist damit viel wichtiger als die meisten Funktionen des Mobiltelefons. Worauf sollte man also achten? Vor der ersten Nutzung muss der Handyakku einmal vollständig aufgeladen werden. Später ist es für die lange Lebensdauer des Handy-Akkus wichtig, das er komplett entlädt - oder zumindest regelmäßig entladen wird - bevor man ihn wieder an das Ladegerät anschließt.

Häufig halten die Akkus für Telefone durch die tägliche Nutzung jedoch nicht länger als zwei Jahre. Einen entsprechenden Ersatzakku findet man nicht nur beim Händler um die Ecke, sondern im Internet meist günstiger.

Inzwischen trifft man auf vier verschieden Akkumulatorenarten in schnurlosen Telefonen und Mobiltelefonen. Dies sind die

  • Nickel Cadmium Akkus (NiCd)
  • Nickel Metallhybrid Akkus (NiMH)
  • Lithium Ionen Akkus (Li-Ion)
  • Lithium Polymer Akkus Li-Po)
Akku Blackberry 9000 Bold

Die vier Akkuvarianten unterscheiden sich stark in der Leistung und auch im Preis. Der günstigste ist der NiCd, welcher nur noch in älteren Motorola Handys verwendet wird. NiMH sind in Handys deutlich weiter verbreitet (z.B. Nokia 3210), weisen aber eine geringe Lebensdauer auf - und sind vom Memory-Effekt betroffen, so sie nicht vor jedem Ladevorgang vollständig entladen werden.

Die beiden Akkutypen Li-Ion und Li-Po sind die moderneren Varianten. Dadurch, dass diese Akkus deutlich leichter und kleiner, bei größerer Ladekapazität, sind diese die heute am meisten eingesetzten Handyakkus. Sie besitzen keinen Memory-Effelt und sind von daher für den Einsatz in Handys optimal.

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Akku

Ein Akkumulator ist ein Speicher für elektrische Energie - meist auf Basis eines elektrochemischen Vorgangs (galvanische Zellen). Akkus können mehrmals wieder aufgeladen werden.

Das Aufladen des Akkus geschieht durch die Wandlung elektrischer in chemische Energie. Ein Teil der Energie wird später wieder an den angeschlossenen Verbraucher (z.B. Mobiltelefon) abgegeben. Eine kleinerer Anteil wird beim laden und entladen zu Wärmeenergie.

Wird der Akku nicht verwendet, so verliert er trotzdem einen Teil seiner gespeicherten Energie, die sogenannte: Selbstentladung

Wie stark sich ein Akku selbst entlädt, hängt von dem Typ des Akkus, dem Alter und der Lagertemperatur ab. Moderne Akkus für Handys sollten bei 40 bis 60% der Ladekapazität gelagert werden z.B.:

Li-Ion: 15°C

Ältere NiMH und NiCd Akkus entladen sich um ca. 10-25% monatlich.